Minuit Opéra
Musikalische Komödie · zwei Sängerinnen & Klavier

Les Petites Misères opératiques

Zwei Schwestern, eine durchfeierte Nacht, ein paar Liebesgeschichten… und die ganze Oper, um sie zu erzählen.

Dauer1 Std. 15 Min., ohne Pause
PublikumFür alle ab 7 Jahren · Schulen
Bühne7 × 4 m
RepertoireMozart, Bizet, Offenbach, Puccini, Massenet, Verdi, Bernstein…

Sechs Uhr morgens. Die Party ist vorbei, die Wimperntusche verlaufen, und zwei Schwestern lassen die Nacht Revue passieren. Die eine trauert einer verlorenen Liebe nach, die andere hat ihre Nacht offensichtlich gut genutzt. Zwischen Geständnissen, Sticheleien und alten Rechnungen rekonstruieren sie ihre Liebesabenteuer. Nur: Bei ihnen werden Gefühle nicht erzählt. Sie werden gesungen.

Ein Kleid, ein Requisit, drei Töne auf dem Klavier, und schon sind sie abwechselnd Verführerinnen, Verliebte, Rivalinnen oder Verlassene. Carmen, Violetta, Marguerite, Musetta und die Heldinnen von Mozart oder Offenbach mischen sich in ihren Morgen danach, während ein paar Anspielungen auf das französische Chanson sofort eine Verbindung zum Publikum schaffen.

Doch wer lange genug spielt, den holt das Spiel ein. Unter den Zankereien treten Wunden hervor, unter der Vertrautheit die Rivalität. Und indem sie einander ihre Liebesgeschichten erzählen, stellen die beiden Frauen schließlich eine Geschichte auf die Probe, die schon immer währt: ihre eigene.

Der Teaser

Les Petites Misères opératiques

Eine Produktion für Liebhaber der Stimme und für alle, die noch glauben, Oper sei nichts für sie.

In Bildern

Auf der Bühne

Anaïs Yvoz & Laura Baudelet
Les Petites Misères opératiques: Der Morgen danach
Der Morgen danach · © Amandine Lauriol
Les Petites Misères opératiques: Abrechnung unter Schwestern
Abrechnung unter Schwestern · © Amandine Lauriol
Les Petites Misères opératiques: Geständnisse
Geständnisse · © Amandine Lauriol
Les Petites Misères opératiques: Überraschung in der Truhe
Überraschung in der Truhe · © Amandine Lauriol
Das Team

Besetzung

Produktion Minuit Opéra · Koproduktion Linière(s)

Laura Baudelet

Sopran · künstlerische Leitung

Jugendlich-dramatischer Sopran, Preisträgerin von Wettbewerben in Berlin, Lille und Moskau, Gründerin von Minuit Opéra.

Anaïs Yvoz

Mezzosopran

Ausgebildet an der HEM Lausanne, ehemaliges Mitglied des Opéra Studio der Opéra national du Rhin; Théâtre des Champs-Élysées, Theater an der Wien, Alte Oper Frankfurt.

Tristan Raës

Klavier · Korrepetitor

Preisträger des Pariser Konservatoriums (CNSMD) und des Wettbewerbs Nadia und Lili Boulanger, Partner des Tenors Cyrille Dubois im Duo Contraste.

Julien Ostini

Originalinszenierung

Regisseur von Faust in Saint-Étienne, Philémon et Baucis in Tours und Iphigénie en Tauride an der Angers Nantes Opéra; Gründer von Linière(s).

Stéphane Pézerat

Schauspielführung

Schauspieler, Regisseur und Pädagoge, Leiter der Schauspielschule Cours Jean Blondeau.

Pierre Daubigny

Lichtdesign

Licht- und Bühnenbildner für das TNS, die Opéra national de Lorraine und die Bouffes du Nord.

Gastspiel

Technische Daten

Team: 3 Künstler, dazu ein Lichttechniker, falls der Ort keinen stellt.

Bühne: 7 m × 4 m, Saal verdunkelbar, schwarze Seitenvorhänge und Rückwand.

Klavier: gestimmter akustischer Flügel, mindestens Stutzflügel, mit Klavierbank.

Aufbau: 3 Std. vor der Vorstellung, Abbau 45 Min.

Ton: Akustik für natürliche Stimmen, ohne Verstärkung.

Vermittlung: Begegnungen, Workshops für Stimme & Theater, Schulprojekte auf Anfrage.

Honorar auf Anfrage, angepasst an Ihren Ort, Ihre Publikumsgröße und die gewünschte Konfiguration. Vollständige Mappe auf Anfrage.